© EINIGE Gedichte von Hans Jürgen Sobota

All  ES  Wissen

 

Sehen und doch blind erscheinen

Hören und doch taub sich geben

Wissen und doch ruhig leben

Voller Glück und Tränen weinen

Auf den Donner folgt der Blitz

 

Und der Blitz den Donner zeugt

Erblinden, ohne Schleier sehen

Gehörlos, es laut tosen hören

Leben, nicht dich selbst betören

Mit deiner Zeit zur Neige gehen

Sternenstaub

 

Als Stern ich starb

Als Stern wurd ich in diese Welt geboren

unvergleichlich, strahlend, schön

und doch

in dieser Welt bin ich verloren

konnte das Leiden nicht verstehen

 

 

Ein Stern ich bin

Mühsam mit Schmerzen lernt ich sehen

ahnte den einen oder anderen Stern

und doch

als Sternenstaub will selbst von hier ich gehen

dorthin zurück wo Leiden fern.

Das Leben ?

Bin

Ich

Bin ICH

ICH bin

 ICH BIN

ICH BIN WICHTIG

ICH BIN WICHTIG, NOCH MEHR !

WICHTIG

ICH BIN WICHTIG;  nicht  mehr ?

ICH BIN  nicht  mehr WICHTIG

ICH BIN nicht mehr

ICH  war nicht

War ICH ?

War ich ?

War ?

WA(H)R

Zeit & Raum

 

Uns gegeben, Raum wie Zeit

Doch nur nach menschlichen Ermessen

Raum und Zeit mit Licht gemessen

Stunden einverleiben sich Sekunden

Tage festgelegte Stunden

Synchronisiert, auf Lebenszeit

 

Nicht existent, sind Raum wie Zeit

Riesig erscheint der Raum dem Kinde

den ich Erwachsen klein empfinde

Sekunden längen sich zu Stunden

Stunden gerinnen zu Sekunden

Synchronisiert, auf Ewigkeit

 

Selbst, bin ich Zeit gleich Raum

Was bedeutet noch die Stunde

wenn der Raum ist gleich Sekunde

Und wenn jeder Menschenwicht

ist selbst die Zeit, geronnenes Licht

Ob im Wachsein, ob im Traum

Dachte

 

Ich bin alles

Du bist nichts

Nichts ist Alles

Alles ist Nichts

 

 

Dann

 

""Bewußt""

Wissen !

Dacht ich

Vergaß

Ahnung haucht

Leben

 

 

Doch

 

Vom Tage unserer Zeugung gehen wir

millionenfach erneuert

tausendfach gewandelt

rückwärts

um zu werden was wir waren

 

 

Darum

 

Liebe um zu Leben

Doch erblinde nicht

Leben

Raum

Zeit

 

entstehen

ergehen

vergehen

verwehen

 

nicht Zeit

Leben ist

 

Zeitlebens

 

Zeit ist leben

Leben ist Zeit

Leben ist nicht Zeit

Zeit ist nicht Leben

Unteilbar

Zeit

 Leben

Lebenszeit

 

Wie schnell Du auch bist

Dein Ziel ist schon da

Angst

 

 

Rastlos eile

her und hin

lauf , lauf,

 renn weg

auch ohne Sinn

 

 

Ein Pol allein

sind hin und her

eilige Renner

sehn nicht mehr

 

 

Steh

Still

 Versuch die ewigen Muster sehen

kannst ruhig gehen und verstehen

All ist Ein und Ein ist All

vorbei die Angst in diesem Fall

 

 

Erst wenn es bewußt erlebt

das Leben in der Mitte webt

Die Muster sehn

zufrieden werden

sich finden im all ein auf Erden

 

 

In einem kannst Du sicher sein

stirbst Du

wirst Du auch all ein

Der Therapeuten Gesetz

 

 

Wartezimmer

Zeit bleibt stehen

Tür geht offen

Uhr zu sehen

 

Dreiviertel zugestandne Zeit

Blicke

zur Uhr

bin gleich so weit

 

Nun will und kann ich.

Frei

heraus

Doch Zeit ist um

muß hinaus

 

 

 

Gesetz der Therapeuten

 

 

Jedes Wesen eignes Leid

Jedes Wesen eigne Zeit

Therapeut gehetzt,

verletzt

 

 

sic transit gloria mundi

Stärke & Kraft

 

Welche Stärke

Welche Kraft

 

Nichts gelernt ?

Nichts geschafft

 

Doch,

gelacht

gut gemacht

 

Wenn ich sie betrüge

wär es eine Lüge

Licht & Dunkel

 

 

 

Manchmal denk ich,

 

 

möcht nicht mehr sein

Dunkel die Tage,

 

 

sind furchtbar mir lang

Obwohl es selbst,

 

 

 es ist mir doch bang

Ein einzger Tag mit Sonnenschein,

 

 

feget meine Seele rein

Sternentod

 

Ein Stern

als Sonne strahlend mich gegeben

 nur von ihm selbst Substanz je kam

doch hier

 entsetzt steh ich, wo Leben nehmen muß von Leben

spüre milliardenfachen Schmerz und Gram

 

Der Stern

als Sonne strahlend mich verströmte

 niemals er nahm, immer nur gab

doch hier

 entsetzt hör ich, wie Leben über Leben stöhnte

muß sehn wie Leid hetzt Glück zum Grab

 

Ach Stern

dereinst zur Sonne will ich wieder werden

mich verschenken voller Glück

doch hier

muß ich versuchen eins zu werden

mit mir und dann nach Haus zurück.

Der Rücken

 

Wirst Du gebeugt von Lebenslast ?

Ist jede Woche wie im Knast ?

Dir nicht mehr froh die Tage lachen ?

Alsbald auch Deine Wirbel krachen

 

 

Willst Du den Rücken wieder gerade

Lebe, statt weiter Lasten lade

Solln sein die Wirbel frei  beweglich

gestalt, Dir Deinen Tag unmöglich

Dein Rücken wird sehr schnell gesund

wird DEIN LEBEN kunterbunt

Ein schöner Tag:

 

Geschimpft gekriegt

doch viel gelacht

zuviel gewußt und klug geschwiegen

nichts gewußt und doch gefragt

weise Dinge auch gesagt

Dummes Zeug dahin geschwafelt

und Leckeres im Maß getafelt.

Mit einem Wort ein schöner Tag.

Es war soviel zu sagen

und trotzdem blieben Fragen

Nun gilt es klug zu schweigen

anfängt ein neuer Reigen

So geht´s von Urbeginn

das ist der Zeiten Sinn

Menscheneinmaleins

 

 

Die Eins, die Vier, die Sieben

dem Lichte zugeschrieben

Die Zwei, die Fünf, die Acht

Dem Dunkel zugedacht

Die Drei, Die Sechs, die Neun

Als Schatten tun uns freun

Die Zehn ist Eins + Nichts

 

 

Die Null, das Nichts

Die Zahl, die Form

Das Alles, ist daraus geborn

Die Ent-scheidung

 

 

Hast Du zerschnitten erst das Tuch

Ist dann verflogen der Geruch

Bist Du bereinigt, dann allein

kommt neues in Dein Leben rein

Drum aufgemerkt, kurz aufgelacht

willst Du, wird's besser als gedacht.

Das Kerzenlicht

 

Als klüger ich wurd, nicht nur in Reimen

dacht ich

da sie kommen, dich fragen

und in dem Moment ja auch ernsthaft es meinen

sei schlicht

 wie ein uraltes ruhiges Kerzenlicht

 

Nicht meinen Weg ihnen weisen

nein besser mich deucht

ihnen die vielen Wege beleucht

mach ihnen Lust auf eigene Reisen

 

Und das mit ruhigem Scheinen

damit ob der Schatten

die auch das mildeste Licht nun mal bringt

ihr ICH sich trotzdem zum SELBST geh’n durchringt.

 

Jedoch,

dies mußt ich lernen

um Meister zu werden

ob Licht oder Dunkel

meist woll’n sie gegangen werden.

 

Und was lernt ich daraus,

aus der Kerze S(ich)t ?

-----

Ich akzeptier nun die Schatten,

brenn ruhig herunter

und

bin gerne ein L(ich)t

 

 

So das war eine Auswahl meiner Gedichte in denen ich Themen

die man im 7 Lebensabschnitt sieht, erfühlt oder erlebt,

für mich und andere abgearbeitet habe.

 

Und so geht’s weiter:

Licht

 

Sternenzelt

neblig stilles Morgenlicht

Spinnennetze

silbrig schimmernd

wunderfein

verblassen

langsam

Sonnenschein

Göttlich

 

Herrlich fraulich Nacht

seidig warm und weich

kein Stern zu sehen

Mond hinter grauen Wolken wacht

Haut spürt noch das Sonnenreich

warmes Naß ist schon zu ahnen

nun wehen Regenfäden fein

Göttlich ist's

ein Mensch zu sein.

Geschichte

 

 

Wißt die Ursach jeden Dings,
kennt Ihr die Vergangenheit
Weiter noch als Sphinx
bis zum Anbeginn der Zeit
 Ihr könnt den Pegasus auch reiten
denn Ihr seid selbst Zeit wie Raum

Reisende zu allen Zeiten
ob im Wachen ob im Traum.

Zufall

 

 

Wenn plötzlich sich Dein Leben dreht

dann glaubst Du Armer noch

Ja, ja,

der Zufall kommt, der Zufall geht

Doch später geht Dir auf ein Licht

nun weißt Erfahrungsreich Du doch

Ha, ha,

den Zufall, ja den gibt’s gar nicht.

Sein Traum

 

Faß es nicht!

Sind nur Sein-Traum

Mensch Zeit Raum ?

Da im Sonnenlicht,

Du Gedankenwicht,

glaub es kaum.

der grüne alte Baum

Faß ihn an, fühlst Du’s nicht ?

Deutschland

 

Deutschland Deutschland in Europa

mit den Nachbarn Hand in Hand

niemals wieder Kriege führen

gegen jeden Weltenbrand

 

Nein....., kein Nationalist........die Fußballspieler beim Brummen beobachtet.

Ich hoffe ich habe Sie nicht gelangweilt.

 

 

 

 

© EINIGE Gedichte von Hans Jürgen Sobota

also von mir

 

 

 

Zurück zu Erbauliches