Grundlagenwissen TAEKWON-DO Schrift Nr. 13  

von Hans Jürgen Sobota

 für

Taekwondo Sportgemeinschaft Schwerte e.V.

 

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DEFINITION taEKWON-DO, Technische PRINZIPIEN, Disziplinen

Definition  Taekwon-Do

 

TAE

 

 

 

KWON

 

DO

 

 

steht für alle Fußtechniken,

wie zum Beispiel springen, stoßen, schlagen

mit den Füßen (Beinen).

 

steht für alle Handtechniken,

wie zum Beispiel stoßen, schlagen, stechen

mit den Händen (Armen)

 

bedeutet der Weg zu :

+ Höflichkeit

+ Integrität

+ Durchhaltevermögen

+ Selbstdisziplin

+ Unbezwinglichkeit

 

 

 

 

 

 

Erklärung von Ausdrücken :

 

v    Höflichkeit, bedeutet im Taekwon-Do nicht nur äußerliche Höflichkeit zu zeigen, sondern auch den anderen achten oder andere gerecht zu behandeln.

 

v    Integrität, bedeutet im Taekwon-Do in Asien unter anderem die Fähigkeit Recht und Unrecht unterscheiden zu können und ein Gewissen zu haben. Bedeutet in Europa: Unbescholtenheit, Unverletzlichkeit.

 

v    Durchhaltevermögen, bedeutet im Taekwon-Do unter anderem die Fähigkeit Geduld zu haben.

 

v    Selbstdisziplin, bedeutet im Taekwon-Do unter anderem sich selbst jederzeit körperlich und geistig kontrollieren zu können.

 

v     Unbezwinglichkeit, bedeutet im Taekwon-Do unter anderem die Fähigkeit bei scheinbar unüberwindbaren Schwierigkeiten den Kampf aufzunehmen .

 

Was oben steht mußt Du für die Prüfung zum 9. Kup, der weißgelbe Gurt, wissen

             

 

Was unten steht mußt Du für die Prüfung zum 8. Kup, der gelbe Gurt, wissen.

 

 

Technische Prinzipien des Taekwon-Do

 

Reaktionskraft

=

Kraftverstärkung durch Ausnutzen der Gegenkräfte wie zum Beispiel:

Die Bewegung der eigenen Hüfte nutzen.

Die bewegte Masse des Gegners mitbenutzen.

Festhalten oder Ziehen des Gegners und gleichzeitiger Faustschlag.

 

Konzentration

 

 

 

=

Kraftkonzentration das heißt die eigene Kraft in einen möglichst kleinen Punkt zu lenken zum Beispiel in die beiden Fingerknöchel der Vorderfaust.

Gleichgewicht

 

 

 

=

wird durch die Taekwondo Stellungen und Schritte erreicht, die Kraft der Fauststöße und Fußstöße wird verstärkt.

Gegenkräfte werden ausgeglichen.

Atemkontrolle

 

 

 

=

einen Kampfschrei oder ein stoßartiges Ausatmen während  jeder Aktion zu benutzen.

Siehe Schrift Nr.11 Kihap (Schrei); wird verteilt ab gelb/grün Gurt.

Schnelligkeit

 

=

Durch zweifaches Gewicht kann man die Schlagkraft verdoppeln,    durch doppelte Schnelligkeit aber vervierfachen.

 

            

Disziplinen des Taekwon-Do

 

Hyong

=

Formenlauf

Ilbo, Ibo, Sambo, Chaju-taeryon

=

Ein-, Zwei-, Dreischrittsparring,+ Freikampf

Hosinsul

=

Selbstverteidigung

Kyok-Pa

=

Bruchtest

ILON

=

Theorie (Wissen zur Kunst des Kämpfens)

 

 

 

 

 

 

Grundlagenwissen TAEKWON-DO

Schrift Nr. 13   

2 Seiten

von Hans Jürgen Sobota

02.92 Stand 12.2006

Taekwondo

 Sportgemeinschaft

Schwerte e.V.

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