Grundlagen des Trainings mit Handschlagpolstern

beschrieben von Hans Jürgen Sobota

Für die Taekwondoin

der Taekwondo Sportgemeinschaft Schwerte e.V.

 

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H.J.Sobota  8.1990 Stand 5.2002         10  Seiten

 

Grundlagen des Trainings mit Handschlagpolstern

 

 

SEITE

 

THEMEN

 

1

 

Vorwort

 

2

 

Vorwärtsfußstoß

Ap-Chagi

3

 

Abwärtsfußschlag

Naeryo-Chagi

5

 

Seitwärtsfußstoß

Yop-Chagi

6

 

Rückwärtsfußstoß

Dyt-Chagi

7

 

Fußspannschlag

Paltum - Chagi

8

 

Halbkreisfußballenschlag

Tolyo-Chagi

9

 

Fersendrehschlag

Handkantenschlag

(Tora) - Pandae-Tolyo-Chagi

Sudo-Yop-Taerigi

10

 

Fauststoß

Chongkwon-Chirugi

 

 

Vorwort

 

Diese Lehrschrift entstand weil ich bei Turnieren und auch beim Training in den Vereinen die merkwürdigsten zum großem Teil völlig unsinnigen Pratzenhaltungen beobachten konnte.

Diese Pratzenhaltungen führen zu unsauberen Tritten, bergen meist große Verletzungsgefahr für den Tretenden wie für den Pratzenhalter und führen nach Jahren intensiven Trainings zu Gelenkschäden.

Außerdem machen Sie beiden Partnern keinen Spaß, nur wissen diese meist nicht warum.

 

Eine Pratze muß so gehalten werden, daß der Halter wie auch der Treter optimal geschützt sind.

Der Tretende muß den Eindruck haben den Tritt des Jahrhunderts zu landen, der Haltenden muß den Eindruck haben jeden Tritt und sei er auch noch so hart abfangen zu können.

Grundsätzlich sollte aus Sicherheitsgründen auch der Haltende mit vollem Kampfschrei arbeiten.

 

Auf den folgenden Seiten sind  die optimalen Körper- und Pratzenhaltungen

der Pratzenhalter für das Grundschultraining

der oben beschriebenen Grundtechniken abgebildet.

 

Die Polsterhaltungen für die nicht abgebildeten Tritte kann man sich nach lesen dieser Schrift selbst ableiten (z.B. Yop-Chagi entspricht Tora-Yop-Chagi ).

Ein weiterer Vorteil der abgebildeten Pratzenhaltungen ist der, daß beim Wechseln zum Training von dynamischen Folgetechniken der Tretende durch die Art der Pratzenhaltung fast immer weiß, welcher Tritt als nächster gefordert ist. Übrigens eignet sich viele der gezeigten Pratzenstellungen auch für weiche Abfangbewegungen ohne Pratze.

 

Zum Wettkampftraining kann man die gezeigten Pratzenhaltungen, dann mit freieren Körperhaltungen bzw. Stellungen, ohne weiteres verwenden. Fragen dazu kann ich beantworten.

 

Für die Modeltätigkeit bedanke ich mich bei meinen Taekwondoin:

Tim Hausmeier, Rika Karina Kramer, Laura Sophie Weber, Curtis Daas, Sascha Gebhardt, Svenja Imken, Dana Imken, Sabrina Kaminski, Phil Marek, Annett Kirsch, Ida Golombek,  Sascha Uwe Dejas und Petra Sievert.

Und allen anderen deren tolle Fotos aus Platzgründen nicht eingefügt werden konnten.

Der Mann im Schlafanzug bin ich, im Jahre 1995.

 

 

Vorwärtsfußstoß (Ap - Chagi)

 

Grundhaltung der Pratzen von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2 

Dies ist die Pratzenhaltung welche die Ellenbogen und Schultergelenke des Pratzenhalters weitestgehend schützt und schont.

Die versetzte Stellung des Haltenden ist für Abwehr eines Ap-Chagi mit dem rechten Bein gedacht.

Diese Stellung des Halters schützt optimal sein Kniegelenk und verleiht genügend große Standfestigkeit. Die Pratze muß weitestgehend senkrecht gehalten werden,  Bild 2, damit der auftreffende Fuß nicht über oder unter der Pratze hergleiten kann.

Die gezeigte Winkelstellung der Pratze ist für Tritte in mittlerer Höhe gedacht.

Die Höhe wird nach unten hauptsächlich über die Schrittstellung des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich bei einem Tritt mit dem rechten Fuß auf der linken Hand.

 

Bild 1

Bild 2

 

Bei höheren Tritten muß der Winkel verändert werden, das heißt, daß die Pratze mehr nach vorne geneigt werden muß.

Für tiefe Tritte, zum Beispiel zum Knie, ist diese Pratzenhaltung nicht so geeignet, da sie unter anderem dann sicherheitstechnische Nachteile hat.

In Bild 3 wird die Haltung des aufprallenden Fußes gezeigt.

 

Bild 3

 
 

 

 

 

Sicherheitshinweis:

Die Pratze darf niemals weggezogen werden, wegen großer Verletzungsgefahr für das Kniegelenk des Tretenden.

 

 

Abwärtsfußschlag (Naeryo-Chagi)

 

Grundhaltung der Pratze von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2.  Dies ist die Pratzenhaltung welche die Ellenbogen und Schultergelenke des Pratzenhalters weitestgehend schützt und schont.

Der untere Arm unterstützt den oberen Arm, keinesfalls sollte das Gelenk (zum Beispiel beim Training mit der Einzelpratze) fixiert werden. Nur die Endstellung des Ellenbogenscharniergelenks soll geschützt werden. Ist die Auftreffwucht zu groß schwingen beide Arme nach unten.

Über die Höhe der Pratze (so hoch wie für den Tretenden möglich) sollte dann die Auftreffwucht kontrolliert werden um die Ellenbogengelenke des Pratzenarmes zu schonen. Hier ist das Augenmaß des Trainers gefragt. Bei rücksichtslosen Tretern so hoch wie eben möglich halten !!! .

Bei der hier gezeigten Pratzenhaltung treten Anfänger mit rechts und Fortgeschrittene mit links.

 

Bild 1  

Bild 2

 

Bei Anfängern geht der Weg des rechten Fußes vor dem Körper des Patzenhalters her, siehe Bild 3.

Bei Fortgeschrittenen geht der Weg des linken Fußes hinter Schulter und Kopf des Pratzenhalters auf die Pratze, siehe Bild 4. Dabei steht dann die Pratze näher am Körper und der Pratzenhalter macht eine leichte Ausweichbewegung mit dem Kopf. Diese Art der Pratzenhaltung ist für beide Akteure sehr sicher und auch für das Training von Trittkombinationen geeignet (siehe auch Haltevariation auf der nächsten Seite). Faustschläge als Folgetechnik sind durch einfaches Umsetzen realisierbar.

Bild 3 - Ausholen für Anfänger

Bild 4 - Ausholen Fortgeschrittene

Bild 5 – Treffer...Wetten?

 

Das Auftreffen des Fußes zeigt Bild 5

Vorsicht bei der Trittausführung für Fortgeschrittene, siehe Bild 4, langsam heranfüßeln.

 

 

Variation der Pratzenhaltung für den Abwärtsfußschlag (Naeryo-Chagi)

 

Auf den folgenden Bildern sehen wir eine Variation der Pratzenhaltung für Fortgeschrittene für frontale Tritte Bild 6 von rechts gesehen,  oder für seitliche Tritte Bild 7 , von rechts gesehen.

Diese Haltung ermöglicht mehr Gegendruck und realistischeres, schnelleres Kombinationstraining z.B. für den Wettkampf. Sie setzt aber beim Tretenden eine schon weiterentwickelte Trittfertigkeit voraus, da bei einem Fehltritt ein größeres Verletzungsrisiko für den Haltenden besteht.

 

Bild 6

Bild 7

 

 

Bei der gezeigten Haltung der Pratze für Tritt von vorne Bild 8 kann der Halter frontal zum Tretenden stehen. Der Tritt geht nun über den vorderen Ellenbogen des Haltenden. Die Pratzenstellung ermöglicht großen Widerstand des Haltenden, so als ob man am Gegner hängen bleibt

Die seitliche Haltung Bild 7 (Arme und das Polster drehen sich mehr zum Betrachter) eignet sich um den Tritt über die Schulter (oder auch Kopf) des Halters zu führen, der Tritt schlägt schräg in die Pratze. Beide Variationen eignen sich für realistische Einzel- wie Kombinationsübungen..

 

Bild 8

 

 

 

Diese Bilder sind unverändert zu meinem Andenken an meinen am 11. November 1997 mit 21 Jahren verstorbener Schüler Tim Hausmeier 1. Dan.

Auf seinen Dobok und Ty hatte er nur verzichtet, weil ich die genauen Stellungen der Arme und Ellenbogengelenke in dieser Lehrschrift zeigen wollte.

Sicherheitshinweis zu dieser Pratzenhaltung:

Ich habe dabei einmal (siehe Bild 7) durch Unaufmerksamkeit ein sehr blutiges Gesicht bekommen.

 

 

Seitwärtsfußstoß (Yop Chagi)*

 

Grundhaltung der Pratze von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2. Dies ist die Pratzenhaltung welche die Ellenbogen und Schultergelenke des Pratzenhalters weitestgehend schützen und schonen.

Die Beinstellung des Haltenden ist für einen Yop-Chagi mit dem rechten Bein gedacht.

Diese Bein- und Fußstellung des Halters schützt optimal dessen Kniegelenk und verleiht genügend Standfestigkeit. Die Pratze muß weitestgehend senkrecht gehalten werden Bild 2 damit der auftreffende Fuß nicht über oder unter der Pratze hergleiten kann.

Die gezeigte Winkelstellung der Pratze ist für Tritte in mittlerer Höhe gedacht.

Die Höhe wird nach unten hauptsächlich über die Schrittstellung des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich bei einem Tritt mit dem rechten Fuß auf der linken Hand.

 

Bild 1

Bild 2

 

Bei höheren Tritten muß der Winkel verändert werden, das heißt, daß die Pratze mehr nach vorne geneigt werden muß.

Für tiefe Tritte, zum Beispiel zum Knie ist diese Pratzenhaltung nicht so geeignet, da sie dann sicherheitstechnische Nachteile hat und dem Tretenden mangelnde Trittfertigkeit suggeriert.

 

Bild 3

Bild 4

 

*Diese Grundhaltung ist auch für gedrehte Seitwärtsfußstöße (Tora-Yop-Chagi) geeignet.

  Dann muß die Beinstellung und die vordere Pratze des Pratzenhalters, zu seinem eigenen Schutz, gewechselt werden. Wie in Bild 4 gezeigt.

Sicherheitshinweis: Die Pratze darf niemals weggezogen werden, wegen großer Verletzungsgefahr für das Kniegelenk des Tretenden.

 

 

Rückwärtsfußstoß (Dyt-Chagi)

 

Grundhaltung der Pratze von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2.

Dies ist die Pratzenhaltung welche die Ellenbogen und Schultergelenke des Pratzenhalters weitestgehend schützen und schonen.

Die Beinstellung des Haltenden ist für einen Dyt-Chagi mit dem rechten Bein gedacht.

Diese Bein- und Fußstellung des Halters schützt dessen Kniegelenk und verleiht genügend Standfestigkeit.

Die Pratze muß leicht nach vorne geneigt gehalten werden Bild 2 damit der auftreffende Fuß nicht über oder unter der Pratze hergleiten kann.

Die Höhe wird hier hauptsächlich über die Arme des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich bei einem Tritt mit dem rechten Fuß auf der rechten Hand.

 

Bild 1

Bild 2

 

 

Das Auftreffen des Fußes zeigt Bild 3.

Für tiefe Tritte, zum Beispiel zum Knie ist diese Pratzenhaltung nicht so geeignet, da sie dann sicherheitstechnische Nachteile hat und dem Tretenden mangelnde Trittfertigkeit suggeriert.

 

Bild 3

 

 

 

Sicherheitshinweis:

Die Pratze darf niemals weggezogen werden, wegen großer Verletzungsgefahr für das Kniegelenk des Tretenden.

Verletzungsgefahr des unaufmerksamen Pratzenhalters à Unterarme, Unterleib, Gesicht.

 

 

Fußspannschlag (Paltum-Chagi) *

 

Grundhaltung der Pratze für Anfänger von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2 .

Dies ist die Pratzenhaltung welche die Ellenbogen und Schultergelenke des Pratzenhalters aber auch den Spann des Tretenden optimal schützt und schont.

Die Beinstellung des Haltenden ist für einen Spann-Tritt mit dem rechten Bein gedacht.

Diese Bein- und Fußstellung des Haltenden schützt optimal dessen Kniegelenk.

Die Höhe wird hauptsächlich über die Schrittstellung des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich bei einem Tritt mit dem rechten Fuß auf der linken Hand.

 

 

 

 

Bild 1

 

Bild 2

 

 

In Bild 3 wird die Fußstellung des aufprallenden Fußes gezeigt.

Die Pratze darf niemals weggezogen werden, wegen großer Verletzungsgefahr für das Kniegelenk. des Tretenden.

Der Gegendruck des Pratzenhalters darf nur so groß sein, daß die Pratze  nach oben weggetreten werden kann, siehe Bild 4.

 

 

 

Bild 3

 

Bild 4

 

*Diese Grundhaltung (allerdings mit ganz senkrecht gehaltener Pratze) ist auch für Halbkreisfußstöße (Tolyo-Chagis) zum Knie, Schambereich oder Solar-Plexus geeignet.

  Die zugehörige Fußstellung des Pratzenhalters wäre dann Moa- oder Narani-Sogi.

 

Halbkreisfußballenschlag (Tolyo-Chagi)

 

Senkrechte Grundhaltung der Pratze von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2 

Dies ist die Pratzenhaltung welche die Ellenbogen und Schultergelenke des Pratzenhalters weitestgehend schützt und schont. Der untere Arm unterstützt den oberen Unterarm, keinesfalls sollte das Gelenk (zum Beispiel beim Training mit der Einzelpratze) fixiert werden.

Nur die Höheneinstellung des Ellenbogengelenks soll unterstützt werden.

Ist die Auftreffwucht zu groß schwingen beide Arme nach außen.

Um das Kniegelenk des Haltenden zu schützen, muß bei einem Tritt mit rechts das rechte Bein des Halten nach hinten versetzt sein, also Vorwärtsstellung links.

Die Höhe wird hauptsächlich über die Arme des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich bei einem Tritt mit dem rechten Fuß auf der rechten Hand.

 

Bild 1

Bild 2

 

Das Auftreffen des Fußes zeigt Bild 3.

Hinweis: Lieber etwas niedriger treten und dafür den Fußballen von oben nach unten treffen lassen.

 

Bild 3

Bild 4

 

Auf Bild 4 zeigen wir eine Möglichkeit nur für Fortgeschrittene nach Anweisung des TKD-Lehrers realistisch Halbkreisfußschlag mit dem Spann (Paltum-Tolyo-Chagi) zu üben.

Sicherheitshinweis:

Mit dieser Pratzenposition dann wiederum für einen Halbkreisfußballenschlag (Tolyo-chagi) zu üben sollte allerdings nur Schwarzgurten vorbehalten sein.

 

 

Fersendrehschlag (Tora-Pandae-Tolyo-Chagi)

 

 

Waagerechte Grundhaltung der Pratze von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2

Dies ist die Pratzenhaltung welche den Ellenbogen und das Schultergelenk des Pratzenhalters weitestgehend schützt und schont.

Der untere Arm unterstützt den oberen Unterarm, keinesfalls sollte das Gelenk (zum Beispiel beim Training mit der Einzelpratze) fixiert werden.

Ist die Auftreffwucht zu groß kann der haltende Arm frei nach außen schwingen.

Bei einem Tritt mit rechts wird das Kniegelenk des Haltenden, vor dem absetzenden Trittbein, dadurch geschützt das sein linkes Bein nach hinten versetzt ist, er steht also in Vorwärtsstellung rechts. Um das Handgelenk des Halters zu schützen ist die Pratze waagerecht gestellt Bild 2.

Die Höhe wird hauptsächlich über die Arme des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich bei einem Tritt mit dem rechten Fuß auf der rechten Hand.

 

 

Bild 1

Bild 2

 

 

Das Auftreffen der Ferse zeigt Bild 3.

Die Haltehöhen sollten sich bis zum Schwarzgurt bis in Kopfhöhe steigern.

 

 

 

Bild 3

 

 

 

 

Handkante (Sudo-Yop-Taerigi):

Die Pratzenhaltung in Bild 2, nur dann in der Parallelstellung (Narani-sogi) oder Grundstellung (Moa-Sogi), eignet sich auch zum Üben von Handkantenschlägen (Sudo-Yop-Taerigi oder Yok-Sudo-Yop-Taerigi).

 

 

 

Fauststoß  (Chongkwon-Chirugi)

 

 

Grundhaltung der Pratze von vorne  Bild 1  von der Seite Bild 2 

Dies ist die Pratzenhaltung welche den Pratzenhalter weitestgehend schützt und schont.

Die andere senkrechte (hier die linke) Hand unterstützt die querhaltende rechte Hand.

Dadurch verdreht sich die Pratze bei einem schiefen Schlag kaum und die auftreffende Faust gleitet nicht über oder unter der Pratze her. Ist die Auftreffwucht zu groß wird die Pratze vom oberen Teil des Brustmuskels und der Schulter abgefangen.

Bei einem gleichseitigen Schlag mit rechts, mit Schritt nach vorn, wird das Kniegelenk des Haltenden dadurch geschützt das sein linkes Bein nach hinten versetzt ist.

Bei einem ungleichseitigen Schlag ist die Handhaltung des Pratzenhalters gleich nur geht er in Vorwärtsstellung links.

Die Höhe wird hauptsächlich über die Schrittstellung des Haltenden eingestellt.

Die abfangende Pratze befindet sich immer bei einem Fauststoß mit rechts auf der rechten Hand.

 

 

Bild 1

Bild 2

 

 

 

Das Auftreffen der Faust zeigt Bild 3. Bei einem Faustschlag zum Kopf wird die Pratze höher gehalten und an der oberen Kante etwas mehr nach vorne zum Schlagenden geneigt. Im dynamischen Training aus Abwehr- oder Angriffsbewegungen (also aus Kombinationstechniken) sollte gerade auch bei Faustschlägen zum Kopf vom Haltenden mit beiden Händen gearbeitet werden.

Ein Abstützen der Pratze am Brustmuskel, wie ich es noch gelernt habe, kann bei der hohen Schlagkraft (etwa ab Rotgurt) eines nicht Wettkampf orientierten Taekwondoin zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen (1). Dieser Rat gilt für gedrehte wie für gerade (boxmäßig) ausgeführte Faustschläge.

 

(1) Gefahr:

Bild 3

 

 

 

Nervenknoten: Auslösen von Herzrhythmusstörungen.

Bei Frauen langfristig ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

 

 

 

 

 

 

Grundlagen des Trainings mit Handschlagpolstern

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H.J.Sobota  8.1990 Stand 5.2002         10  Seiten